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	<title>Strausberg&#039;s - Feuilleton</title>
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		<title>Ein fast normales Wochenende&#8230;                                             23. August 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 10:16:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 
Das vergangene Wochenende hatte schon etwas – es war ein längeres Wochenende, der Freitag war Feiertag, Szent Istvan Tag (Nationalfeiertag). Überall in den Gemeinden wurden Tage zuvor sämtliche Betonmasten an den Straßen mit kleinen Fahnen Ungarns oder der jeweiligen Gemeinde, gesteckt in einer weit oben angebrachten Metallhülse, geschmückt. Die Wimpel sind etwas größer als die den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;"> </span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Das vergangene Wochenende hatte schon etwas – es war ein längeres Wochenende, der Freitag war Feiertag, Szent Istvan Tag (Nationalfeiertag). Überall in den Gemeinden wurden Tage zuvor sämtliche Betonmasten an den Straßen mit kleinen Fahnen Ungarns oder der jeweiligen Gemeinde, gesteckt in einer weit oben angebrachten Metallhülse, geschmückt. Die Wimpel sind etwas größer als die den ehemaligen DDR-Bürgern bekannten „Winkelemente“. Der Tag begann auffallend ruhig, lediglich die Glocken der Kapellen, die zum Gottesdienst riefen, waren zu hören. Niemand rundum hatte irgendetwas an, was Krach machte. Ein schöner auffallend ruhiger und sonniger Morgen mit einem auch dadurch sehr angenehmen Frühstück. Lediglich die Hunde der Nachbarschaft riefen sich etwas über die Zäune zu – wahrscheinlich „Hallo, einen schönen Feiertag“!</span></div>
<div><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;"> </span><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Am Hafen auf dem großen Vorplatz vor den Lokalen und Caffee’s waren viele Veranstaltungen, die vom Nachmittag beginnend bis in den späten Abend gingen. Viele Menschen, nicht nur Touristen, waren unterwegs. Insbesondere wurden viele Sachen für und mit den Kindern gemacht. Doch am späten Nachmittag startete in der Nachbarschaft eine Fete von angereisten Wochenendbesuchern mit laut vibrierender Musik, die an Techno-Konzerte erinnert ohne dass ich auf eines dieser jemals war – äußerst unangenehm. Doch zum Abend erlahmte die Kondition oder der Trinkgelage hatte inzwischen Mangel an Flüssigem. Es wurde auffallend ruhig und ein schönes Höhenfeuerwerk, zu sehen von uns aus in vielen Gemeinden am Balaton, beendete den Tag </span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;">
<div><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;"> </span><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Der Samstag begann schon recht früh mit der üblichen gewohnten Betriebsamkeit in der Nachbarschaft. Grasmäher, egal ob mit Verbrenner- oder Elektroantrieb, verbreiteten ihre Geräusche vermischt mit dem immer wieder dazwischen zu hörenden Motoren der Freischneider. Das geht so übern den Tag, die Grundstücke sollen ja schließlich schick sein. Der Samstagseinkauf, mit der Hoffnung dass es schon etwas leerer ist wegen des Abreisens, war ein ziemlicher Stress. Die E71, die die Orte verbindet, war voll. Auto an Auto und man hatte Mühe einen Platz dazwischen zu bekommen. Der Markt war wie an den Markttagen vorher mehr als voll. So war der halbe Samstag mit dieser betriebsamen Hektik ausgefüllt. Am Nachmittag war Baden angesagt. Das hatten wir auch in der Vergangenheit so gehandhabt – zumindest jeden zweiten Tag mal für ein, zwei Stunden an’s Wasser. Unser Pico, das seit Mai dieses Jahres neue vierbeinige Familienmitglied ist natürlich dabei. Um es kurz zu sagen, der Rüpel ist kein Freund von Wasser. So kommt er als „Passagier“ oben auf die Luftmatratze oder ins Schlauchboot und macht von dort aus seine „Marineübung“. Das geht ganz wunderbar und schnell vergeht so die Zeit bis trotzdem ein gewisses Ziehen in den Gelenken sich bei uns bemerkbar macht. Jetzt ist die Wärme der Sonne gefragt… Danach war dann zu Hause die Zeit für einen wohlschmeckenden Kaffee und selbstgebackenem Pflaumenkuchen….Hmm, lecker!</span></div>
<div><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;"><br />
Der Sonntag begann so ruhig wie der Freitag. Das ist in der Regel eigentlich immer so. Bis dann irgendwo der erste werkelnde Nachbar zu hören ist. Zum Mittag ist dann die Geschäftigkeit voll im Gange, egal wie laut. Also holte ich die lange Leiter aus der Garage und machte die Kettensäge startklar. Zwei Koniferen haben sich in den vergangenen zwölf Jahren ziemlich weit empor gereckt und konkurrieren mit der Freileitung von EON. Das umso mehr, als EON vor etwa drei Jahren einen neuen Betonmast neben den alten durch LKW-Unfall umgefallenen Mast aufstellt und die Freileitung so etwa zwei Meter schräg übers Grundstück spannte. Ein Rechtsstreit als Gast im Lande ist langwierig und teuer und die Spitzen der Koniferen abgeschnitten ist schneller gemacht und preiswerter. Das ging am Anfang auch recht zügig trotz Hitze, bis ein kluger vorbeifahrender Mensch anhielt und mich „aufklärte“, dass das so nicht geht wegen des Ortsbildes. Was meint den der? Die Pflanzen haben wir gekauft und auch eingebuddelt. Mit Wasser und Pflege haben sie es in die Höhe geschafft und bei Regenwetter wie in der vorigen Woche knistern die Äste in der Freileitung. Also Leiter zusammengebaut, der weiterfahrende aufklärende Mensch verhalf zu Sonntagsruhe und EON soll selbst am Ortsbild rumschnippern – meinen Segen hat man… Eigentlich wie in Deutschland!
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<p> </p>
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		<title>Überfüllt und nicht geschlossen…                       19. August 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 09:41:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Am Tag nach unserer Ankunft haben wir erst einmal „Post gemacht“. Viele Briefe mit Rechnungen von Versorgern, Gas, Wasser und Telefon sind eingegangen. Es waren Abschlagsrechnungen, die nun mit den Kontoauszügen der OTP-Bank verglichen wurden. Es war alles ok, wir waren auf dem Laufenden. 
Die Jahresablesung sollte ja auch so um die Monatsmitte geschehen, eine nette [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;"> </span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Am Tag nach unserer Ankunft haben wir erst einmal „Post gemacht“. Viele Briefe mit Rechnungen von Versorgern, Gas, Wasser und Telefon sind eingegangen. Es waren Abschlagsrechnungen, die nun mit den Kontoauszügen der OTP-Bank verglichen wurden. Es war alles ok, wir waren auf dem Laufenden. </span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Die Jahresablesung sollte ja auch so um die Monatsmitte geschehen, eine nette Frau mit einem kleinen Minicomputer. Danach stand der erste Einkauf bevor. Wir waren schon gespannt, wie denn in diesem Jahr die Besucherentwicklung aussieht. Au Backe, schon wie wir bei uns den Berg heruntergefahren kamen standen die ersten abgestellten Autos mit Kennzeichen von überall her. Dabei sind es bis zum Balaton etwa 800 Meter. Das ließ eine tolle Aussicht auf die Supermärkte Spar, Lidl oder Tesco zu…Auch dort waren die Parkplätze ziemlich voll und bei unserem „Stamm-Markt“ Lidl war auch ein schönes Gedrängel. Dabei war es nicht leise….Herauszuhören waren auch einige Landsleute jüngerem Alters vermutlich aus der Region südlich des Mains, die hier die richtigen Tipps zum Einkauf gaben. Manche Leute können ihre Dummheit auch nicht für sich behalten….<br />
</span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Nach dem Einkauf mit den Rest-Forints vom letzten Mal rasch noch zur OTP gefahren an den Bankomaten. Der Kurs ging so einigermaßen…272 Forint für 1 Euro. Im Frühjahr gab es nur 258 Forint und zum Start der neuen hiesigen Regierung gab es auch schon mal 298 Forint für den Euro. </span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Auf den Nachhauseweg dann noch gleich mal über die Kreuzung zum Hafen und zum Strand. Überall voll, voll, voll. So viele Menschen haben wir nicht immer in Fonyod gehabt. Das gilt auch nach den Berichten der älteren Ausgaben der deutschsprachigen „Balaton Zeitung“ für die gesamte Plattensee-Region. Die vielen immer auf Besucher hoffenden Vermieter und Restaurants wird es recht sein. Einige Tage später bei weiteren Einkäufen merkten wir was sicher auch viele andere Leute merkten – der Forint gibt sich sehr schnell aus. Es ist alles ziemlich teuer geworden, teilweise viel teurer als in Deutschland. Aber viele machen sich darüber nicht so viele Gedanken, denn Urlaub mit schönem Wetter ist ok und da schaut man nicht jede Stunde auf das Geld im Portemonnaies. Und wenn das alle ist, da gibt es ja noch die OTP mit dem Bankomat der die Forint von der Karte hergibt – oder auch nicht wenn zu Hause Ebbe ist! </span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Mittwochs und Samstags kann man ja noch kann man noch vorhandene mitgebrachte Euros auf dem Markt umtauschen, um das Geld dann an den vielen Ständen mit nicht endenden Reihen mit Damenunterwäsche auch in den ausgefallensten Größen, Pullovern T-Shirts , Kinderwäsche, Messern in jeglichen Ausführungen, Weidenkörbe oder an den vielen Obst-, Gemüse-, Tabak- und Schnick-Schnackständen auszugeben. Es gibt ärgerlicherweise immer noch die gut 10 Stände mit Hundewelpen verschiedener Rassen. Diese Stände sind immer dicht umlagert und man gafft gierig nach den kleinen Viechern, die bei mehr als 30 Grad in der Sonne schier um ihr Leben japsen. Einige Leute geben auch schon mal eine nicht unbeträchtliche Summe übern Tisch, um dafür den „Stammbaum“ und weitere Computerdrucke und ein kleines viel zu früh von der Mutter genommenes Hundebaby übergeben zu bekommen. Das sind die zukünftigen Dauerpatienten der Tierärzte…doch die muss man dann auch oft teuer bezahlen.<br />
</span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Es ist voll und es brummt. Rundum in der Nachbarschaft standen Autos mit Kennzeichen auch aus unserer Nachbarschaft in Deutschland. Die sind mittlerweile aber schon alle wieder weg, die Schule fängt wieder an und hoffentlich hat das Geld gereicht. Die wollen aber irgendwann wieder kommen. Samstags ist immer Wechsel – Abreise früh und Anreise Nachmittag. In der Woche ist es schon ruhiger auf den Straßen und am Strand geworden. Der kommende Samstag ist immer um diese Zeit so der „große Schnitt“. Dann sind noch die Senioren oder Eltern ohne schulpflichtige Kinder hier. Dann wird es auch auf dem Markt wieder überschaubarer und das Geschubbse ist vorbei. Anfang September machen dann auch viele Saisongaststätten zu „Wir haben ganzjährig geöffnet –April bis September“!!!! Da auch die Restaurants arg teuer geworden sind, haben wir keinen Verlustschmerz.<br />
</span></div>
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		<title>Bin mal weg…                                                     12. August 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 09:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Anfang des Monats, aus unterschiedlichen Gründen diesmal in der Wochenmitte, ging es mal wieder los nach Fonyod. Das mit der Wochenmitte hatte mich schon vorher mit einer nicht so tollen Aussicht fast in schlechte Laune verfallen lassen. Aber noch länger zu warten hieß nicht genutzte Zeit für wichtige Arbeiten im Garten. Es war zu erwarten, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;"> </span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Anfang des Monats, aus unterschiedlichen Gründen diesmal in der Wochenmitte, ging es mal wieder los nach Fonyod. Das mit der Wochenmitte hatte mich schon vorher mit einer nicht so tollen Aussicht fast in schlechte Laune verfallen lassen. Aber noch länger zu warten hieß nicht genutzte Zeit für wichtige Arbeiten im Garten. Es war zu erwarten, dass unsere bevorzugte und über viele Jahre genutzte Route voller LKW’s sein würde.<br />
</span></p>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Da ich seit gut zwei Jahren vorrangig mit Erdgas fahre, bin ich quasi an diesbezügliche Tankstellen entlang der Fahrstrecke gebunden. Eines ist aus meiner Sicht etwas ärgerlich, die Erdgastankstellen der EWE in unserer Region verkaufen das Erdgas (CNG) fürs Auto mit einem ziemlichen Preisvorsprung vor anderen Anbietern. Trotzdem weil billiger als Benzin tanke ich in Strausberg derzeit 98,9 Cent das Kilo Erdgas. Etwa 13kg fasst mein Tank für etwa 260km. Das reicht nicht für die ganze Fahrt von gut 950km bis Fonyod. In Klettwitz neben der Autobahn ist der erste Tankstopp. Hier kostete vorige Woche das Kilo 92,9 Cent. Das hob schon ein wenig die Tank-Stimmung. Wenn alles gut geht komme ich dann bis gut 130km in Tschechien rein, über Bautzen, Seifhennersdorf, Ceska Lipa dann die „38“ südwärts über Znojmo bis Österreich. </span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Außer in Znojmo, dann für einen ziemlich sündhaften Preis, gibt es an der „38“ keine weitere Erdgastankstelle. Aber beim Benzinpreis von 1,18 Euro/Liter in der vorigen Woche kann man die Erdgaslücke schon mal mit Benzin füllen. Der nächste Tankstopp war an der Autobahn in Stockerau, nördlich von Wien. Hier an der Autobahn kostete das Kilo Erdgas 91,9 Cent. Tschechien lag somit hinter uns und somit auch 9 Baustellen auf der „38“…. Bei einigermaßen regem TransitLKW-Verkehr und zusätzlichen regionalen Verkehr war das eine harte Geduldsprobe wenn dann jedes Mal die Rote-Ampel Staukolonne wieder in Fahrt kam. Kurz hinter der österreichischen Grenze rasch noch bei BP ein „Pickerl“ gekauft und an die Windschutzscheibe geklebt – es kann andernfalls sehr teuer werden!<br />
</span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Nachdem wir uns in Stockerau an der Autobahn-Tanke mit Erdgas versorgt hatten, hier bekam ich sogar bei leerem Tank knapp 14kg Gas in die Flasche, in Strausberg sind das gerade mal immer knapp 12kg, ging es weiter in der Feierabendverkehr auf der Wiener Stadtautobahn – Wahnsinn! Es gibt Spurwechsel wie auf dem Skooter bei „vollem“ Tempo weil ja nur 80km/h vorgeschrieben sind. Doch da wir das zum zigsten Male mitmachen „schwimmt“ man so durch Wien bis zum Abzweig Richtung Guntramsdorf in Richtung Sopron. Kurz vor der Grenze an der Tankstelle in Siegendorf noch einmal 5kg Gas für 90 Cent und Benzin für 1,19 Euro nachgetankt. Von hier bis zu uns in Fonyod sind es noch 175km mit etwa 2 ½ Stunden Restfahrzeit. </span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Die Erfahrung dieser Fahrt – nie wieder ein Tag in der Woche….Mit Erdgas und Benzin haben die gut 950km etwa 45 Euro gekostet. Dazu einmal Maut in Österreich für etwa 9 Euro. Man kann auch nur Autobahn fahren, von Berlin bis hier nach Fonyod mit aber drei Mautgebühren für 10 Tage, Tschechien, Slowakei und Ungarn von je etwa 9 Euro und keinen Erdgastankstellen und Benzinpreisen ähnlich denen in Deutschland. Da kostet eine Tour dann schnell das Doppelte mit einer Zeitersparnis von gut 2 Stunden. Zeit haben wir ja, Geld weniger und Geduld…na ja. Es muss eben jeder wissen was für ihn das Richtige ist.<br />
</span></div>
</div>
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		<title>Was heute so in der Zeitung stand&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 21:40:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Heute war in der MOZ zu lesen, was die LINKE am vergangenen Donnerstag in der Stadtverordnetenversammlung so abgelassen hat, um die Vorlage zur Erweiterung der Straßenbahnbetriebszeiten der Öffentlichkeit plausibel zu machen. Die Erweiterung um etwa eine Stunde früh und eine Stunde am Abend wurde nun mal schnell Optimierung genannt, obwohl Optimieren auch ohne Erweitern möglich wäre. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;"> </span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Heute war in der MOZ zu lesen, was die LINKE am vergangenen Donnerstag in der Stadtverordnetenversammlung so abgelassen hat, um die Vorlage zur Erweiterung der Straßenbahnbetriebszeiten der Öffentlichkeit plausibel zu machen. Die Erweiterung um etwa eine Stunde früh und eine Stunde am Abend wurde nun mal schnell Optimierung genannt, obwohl Optimieren auch ohne Erweitern möglich wäre. Das hatten wir schon in der DDR so gemacht, müsste die LINKE eigentlich noch wissen, im Wettbewerb, dem sozialistischen, als wir optimiert haben um den zunehmenden Mangel nicht zu diskutieren. Hier geht es aber um mehr Fahrzeiten der Straßenbahn, eigentlich löblich, scheinbar dennoch ohne spürbar zusätzliche Fahrgäste, „weil es so viele wollen und weil es dann in der Frühe und am Abend dem Tourismus dienlich sei“.<br />
</span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Die gleichen Leute sitzen seit Jahren in führenden Positionen der Gremien von Straßenbahn und Stadtwerke und haben seit einigen Jahren genau die Fahrplanreduzierung wegen Unwirtschaftlichkeit beschlossen. Was soll man bei aller zusammengekratzten Ernsthaftigkeit noch dazu sagen, außer dass man sich an’s Hirn tippt…Im Radio hört man dann – „Erklären kann man das nicht“. Diese Werbung ist aber weit seriöser als das was uns der Kollege von der LINKE‘n da vom Zettel vorlas mit nicht nachvollziehbaren Zahlen einfach so aus dem Köcher. Der das uns darbot, hatte in den letzten zwei Jahren auf Grund seiner „Beiträge“ nicht nur bei mir die logische Nähe zu Wirtschaft, Zahlen oder Haushalt nicht vermuten lassen. Die SPD hat sich zustimmend dazu gestellt – kein Wunder, die haben ja den bisherigen Dreh „erst weniger, viel weniger, jetzt mehr“ als Optimierungskampagne mitgemacht. Es wundert schon nichts mehr. Dazu dann später sicher mehr.<br />
</span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Das gab es auch noch – eine nette Kontaktanzeige! Ideen muss man haben in dieser tristen Zeit…wenn es nicht so ernst wäre!</span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">
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<br />
</span></div>
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		<title>Hähnchenmastanlage in Hohenstein?</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 05:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;">
 
Seit gut einem Jahr wird das beabsichtigte Vorhaben der Landfarm GmbH, im Ortsteil Hohenstein eine solche Anlage mit 150 Tausend Hähnchen zu bauen kontrovers diskutiert. Der Vorhabenträger machte schon vor wenigen Jahren überregional auf sich aufmerksam, als er auf einigen Ackerflächen Gen-Mais anbaute. Dies führte nach öffentlichen Aktionen gegen dessen Maisfelder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;">
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;"> </span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Seit gut einem Jahr wird das beabsichtigte Vorhaben der Landfarm GmbH, im Ortsteil Hohenstein eine solche Anlage mit 150 Tausend Hähnchen zu bauen kontrovers diskutiert. Der Vorhabenträger machte schon vor wenigen Jahren überregional auf sich aufmerksam, als er auf einigen Ackerflächen Gen-Mais anbaute. Dies führte nach öffentlichen Aktionen gegen dessen Maisfelder zu einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, solch einen Maisanbau in Strausberg somit auch in Hohenstein nicht mehr zuzulassen. Das ist Geschichte…<br />
</span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Nach der Suche nach neuen wirtschaftlichen Möglichkeiten, erschienen scheinbar zeitgleich mit dem „Zurückdrängen“ solcher industriellen Haltungsanlagen in Holland „Interessensvertreter“ bei der Firma Landfarm GmbH. Diese ist ja seit der Wende mit einem Namensvorgänger am Standort der ehemaligen LPG in Hohenstein etabliert. Zwischenzeitlich ist die Tierhaltung, ob Schweine oder Rinder, wegen der „EU Marktregulierungen“ wegen Unwirtschaftlichkeit eingestellt worden. Es ist am Standort eine Bio-Gasanlage entstanden, das Gas wird verkauft und die Wärme verpufft. Angebote an die Bewohner des Dorfes, die Abwärme für die Beheizung von Häusern zu nutzen fand keine Resonanz, da nicht klar war wer die Rohrleitungen baut und wie lange der Wärmelieferer und Betreiber der Bio-Gasanlage Wärme zu welchen Konditionen liefern kann. Welcher Häusleeigentümer begibt sich auf so dünnes Eis zumal seit etwa 20 Jahren alle Formen von vernünftiger, technisch ausgereifter und beständiger Heizmöglichkeiten vorhanden sind und genutzt werden. Zu spät….<br />
</span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Kurz zurück zur Geschichte &#8211; Hohenstein war nach 1990 drei Jahre eigenständige Gemeinde mit eigener Planungs- und Entscheidungshoheit. In diesem Zusammenhang sind die ersten Beschlüsse der Gemeindevertretung zu Wohnbebauungen, zur Energieversorgung und zu Trink- und Abwasser gefasst worden. Dann erst wurde die Zustimmung zur Eigemeindung nach Strausberg beschlossen. So wurde der „Dorfentwicklungsplan“ auf Grundlage dieser gültigen Beschlüsse fortgeschrieben und hat seit etwa 15 Jahren Satzungscharakter. Die dort geplante und festgeschriebene Wohngebietserweiterung im „Oberdorf“ grenzt schon sehr auf gute Steinwurfweite an den ehemaligen LPG – Standort ohne Tierhaltung.<br />
</span><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Beide Interessen, industrielle Tierhaltung von 150000 Hähnchen und das Festhalten an seitens der Stadt geplante Wohnbauflächen in Hohenstein, unter einem Hut zu bekommen ist nun die Absicht. Im Dorf besteht eine Mehrheit der Ablehnung der Hähnchenmast weil man befürchtet, dass erhebliche Geruchsemissionen der schon jetzt dort Wohnenden zur Last wird und die „Entsorgung“ des Mistes die Umwelt und das Grundwasser belastetet. Die unmittelbare Nähe zum Naturpark innerhalb des Dorfes ist auch Begründung der mehrheitlichen Ablehnung im Dorf.<br />
</span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Bereits in diesem Frühjahr erteilte der Bauausschuss der Verwaltung den Auftrag, ein B-Plan-Verfahren vorzubereiten. Dieses steht heute am 01. Juli zur Beschlussfassung in der Stadtverordnetenversammlung an. Vorher wollte sich meine Fraktion, Offene Fraktion, vor Ort einen Überblick verschaffen nach dem Motto „Wir reden und beschließen nicht über die Hohensteiner, wir gehen hin und reden mit den Hohensteinern“. So fand am vergangenen Dienstag eine öffentliche Fraktionssitzung im Dorfgemeinschaftshaus statt. Trotz des Badewetters sind viele Hohensteiner gekommen, ebenso Stadtverordnete aller Fraktionen und, ganz wichtig, auch die Bürgermeisterin. Der Chef der Landfarm GmbH, den wir mit dieser Beratung quasi eine „goldene Brücke „ bauen wollten, ist lieber in den Urlaub gegangen, obwohl er noch vor vier Wochen solche dringende Terminerledigung im Monat Juni mit der Bürgermeisterin vereinbarte. So viel zur Ernsthaftigkeit des Vorhabensträgers, die von ihm nicht verstandenen Spannungen mit den Dorfbewohnern zu mildern!<br />
</span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Der Kompromiss der Zukunft könnte lauten – Hähnchenmastanlage ja weil baurechtlich nicht zu verhindern, aber auf einen noch im zu beschließenden Geltungsbereich des B-Planes zu definierenden Standort und weiter weg von der Wohnbebauung! Als Faktion und als Bauausschuss hatten wir uns schon vorher dafür ausgesprochen, um die vorhandenen Spannungen im Dorf zwischen der Landfarm GmbH und den Anwohnern zu vermindern. Diese Kompromissmöglichkeit ist am Dienstag mit sehr großer Mehrheit der anwesenden Hohensteiner quasi durch eine „Probeabstimmung“ den Stadtverordneten für heute mit auf den Weg gegeben worden. Wir werden das B-Plan-Verfahren nach heutiger Beschlussfassung weiter aufmerksam begleiten, da bin ich mir sehr sicher…<br />
</span></div></p>
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		<title>Veränderung</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 08:17:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;">
In der nächsten Zeit möchte ich meinen Blog umstellen. Es wird mehr in Richtung „Sinnvolles nach der Politik“ gehen, ohne die Bezüge dazu aus dem Auge zu lassen.
Ein wichtiges kommunalpolitisches Ziel meinerseits ist erreicht. Strausberg hat seit einigen Wochen eine Bürgermeisterin. Der habe ich öffentlich meine Unterstützung, wenn Bedarf besteht, zugesagt.

 Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;">
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">In der nächsten Zeit möchte ich meinen Blog umstellen. Es wird mehr in Richtung „Sinnvolles nach der Politik“ gehen, ohne die Bezüge dazu aus dem Auge zu lassen.<br />
Ein wichtiges kommunalpolitisches Ziel meinerseits ist erreicht. Strausberg hat seit einigen Wochen eine Bürgermeisterin. Der habe ich öffentlich meine Unterstützung, wenn Bedarf besteht, zugesagt.<br />
</span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;"> </span><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Da Flugmodellbau einen beträchtlichen Anteil meiner Freizeit ausmacht, von meiner Frau auch sehr toleriert, liegt es ziemlich nahe, davon mehr im Blog einfließen zu lassen. Da inzwischen „Furz und Feuerstein“ in meiner Werkstatt zu Gast sind, lohnt es sich doch mehr damit in die Öffentlichkeit zu gehen. Da geht es nicht nur im Flugmodelle sondern auch um Politik. Wie das äußere Erscheinungsbild des Blog’s sich dann zeigen wird, weiß ich heute noch nicht.<br />
</span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Nicht wenige Leute haben mich gefragt ob ich den eingeschlafen oder faul geworden sei. Ehrlich gesagt – dolle Lust weiter zu machen hatte ich nicht mehr. Die besondere Eigenart Strausberger Politik haben die aktuellen Überlegungen nach Aufwand und Nutzen geschärft. Lebenszeit, von der wohl niemand zu viel hat, für politische Luftblasen vergehen zu lassen….Das ist oft schier ergebnislose Verschwendung dieser Zeit eines Lebens.<br />
</span></div>
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;"> </span><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Aber zwischendurch wird die Inspiration wieder mal von einigen Wadenbeißern entfacht. Da bin ich dabei ohne aus den Augen verlieren zu wollen &#8211; es gibt für mich ein schöneres Hobby als Kommunalpolitik und verbaler Barrikadenbau…</span></div>
<div><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;"> </span></div>
<div><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;"> </span></div>
<div><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;"> </span></div>
<div><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;"> </span></div>
<div><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;"> </span></div>
<div><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;"> </span></div>
<div><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;"> </span></div>
<p><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;"> </p>
<p></span></p>
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		<title>Eigentlich wollte ich das einfach ignorieren&#8230; ja was?</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 22:25:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;">In der „Internet – MOZ“ gab es zum am 16.06.2010 / 18:49  erschienenen Beitrag „Demokraten gegen Extremisten-Marsch“ einen Kommentar eines C. Menzel. Inzwischen weiß ich nun auch was das C darstellt. Da dieser Beitrag öffentlich ist und auch ich namentlich erwähnt werde ist es jetzt wert, diesen Kommentar noch einmal aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">In der „Internet – MOZ“ gab es zum am 16.06.2010 / 18:49  erschienenen Beitrag „Demokraten gegen Extremisten-Marsch“ einen Kommentar eines C. Menzel. Inzwischen weiß ich nun auch was das C darstellt. Da dieser Beitrag öffentlich ist und auch ich namentlich erwähnt werde ist es jetzt wert, diesen Kommentar noch einmal aus der Senke in die Öffentlichkeit zu holen. Warum?&#8230;heute ist dieser Kommentar als „Leserpost“ in einem geänderten, kürzeren Wortlaut erschienen.</span></p>
<p>„Internet-MOZ“ 17.06.2010  / 10:00 <strong>Strausberg zeigt Gesicht gegen Faschismus</strong></p>
<p>„Für mich ist immer wieder bezeichnend, wie viele Menschen es mit der Einheit von Wort und Tat ernst meinen.<br />
Herr Schmitz aber auch andere aus der SVV wollen lieber das die Polizei den Aufmarsch von KMOB ungehindert gewährleisten kann. Wir Antifaschisten sollen dann am besten die Fenster schliessen und wegsehen, wenn die Faschisten ihr Unwesen treiben. Das unsere Region stark auf Tourismus angewiesen ist, das übersehen diese Demokraten der CDU und der offenen Fraktion. Auch in unsere Stadt, haben wir Gewerbetreibende, die nicht in Deutschland geboren worden, sollen diese in Zukunft hier in Angst leben, weil sie wissen, das die Bürger von Strausberg dem Unwesen der Faschisten tatenlos zusehen werden?<br />
In Dresden, Bernau und Eberswalde haben wir Antifaschisten gezeigt , das wir die Faschisten nicht ungehindert ziehen lassen.<br />
Das Herr Schmitz und einige andere sich dem zivilen Ungehorsam nicht anschliessen werden zeigt doch nur wessen Geistes Kind sie sind.“ C. Menzel</p>

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<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Herr Menzel bezieht scheinbar seine Weisheiten über mich aus dem MOZ – Artikel „Demokraten gegen Extremisten-Marsch“, wo ich mit einem Satz zitiert werde „Im Sozialausschuss mahnte Jürgen Schmitz (offene Fraktion), dass der Polizei – erwartet wird ein massives Aufgebot – durch Nazi-Gegner die Arbeit nicht erschwert werden dürfe.“ Was scheinbar seine Weisheit nicht unbedingt berücksichtigt ist, er war bei diesem Gespräch im Sozialausschuss gar nicht dabei. Somit weiß er auch scheinbar bis heute noch immer nicht, dass ausgerechnet der Stadtverordnete Mader (LINKE) die Frage zum Thema an die anwesende Bürgermeisterin richtete „Wie ist die Stadt (oder wer?) versichert, wenn es durch diesen Marsch der Nazis Schaden gibt? Ich habe Sorge um die, die mit den schwarzen Kapuzen….“ Darauf hin mein obengenannter Appel, worauf der Stadtverordnete Mader lediglich bemerkte „Jürgen Schmitz hat recht…“<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Was passt dem derzeitigen Kreis &#8211; Gewerkschaftschef IG Bau nun nicht? Er stellt für mich und andere Stadtverordnete, Bürger dieses Landes, in Abrede, dass man eine eigene und völlig andere Auffassung zur Gesetzestreue und zum Demokratieverständnis hat wie Herr Menzel. Er bezeichnet sich selbst als Antifaschist, ohne überhaupt irgendwelche Hinweise darüber und zu seiner wahren Lebensleistung mit diesem Anspruch nachweisen zu können. Mangelndes oder überhaupt kein vorhandenes Demokratieverständnis aus seinen Sätzen liest man heraus – wer nicht mit mir(mit Antifaschisten)ist, der ist gegen uns. Solche Selektionen in Gute und Nichtgute, Lebenswerte und Nichtlebenswerte waren furchtbare Praxis in der Nazizeit. Nachdenken Herr Menzel….wenn möglich. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">In der Zeit des Bürgermeisterwahlkampfes bin ich durch ein in die Haushalte lanciertes Papier der LINKEN quasi wieder zum Klassenfeind erkoren – Zitat „ …Jürgen Schmitz und seinen diffusen politischen Gruppierungen, die Liberaldemokraten eingeschlossen…“. Das liest sich wie Papier aus alter Zeit aus Birthler’s Regalen. Bei Herrn Menzel heißt es jetzt aktuell „… diese Demokraten der CDU und der offenen Fraktion“. Ist ja fast nicht zu verwechseln! Bei mir vermisst Herr Menzel offenbar den &#8220;Klassenstandpunkt&#8221; a la nix mehr DDR. Kann er ja, solch einen Standpunkt habe ich nicht, ich bin nur Mensch. 1989 endete das Klassenstandpunkt &#8211; Gefasel in einem politischen und wirtschaftlichen Debakel, weil 40 Jahre lang die Beherrschenden der &#8220;Klasse&#8221;  diese verraten und nur benutzt haben.<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Wer sich nach Herrn Menzel‘s Auffassung nicht dem „zivilen Ungehorsam“ anschließt „zeigt doch nur wessen Geistes Kind sie sind“. Was meint Herr Menzel damit nun genau???&#8230;der derzeitige Kreis- Gewerkschaftschef IG Bau. Geht es um den Vorwurf, dass man sich nicht am gemeinsamen Barrikaden-Bau beteiligt? Ich bin selbst genug in der Lage wie auch oft in der Vergangenheit, meine Auffasung von Politik und Demokratie selbst umfänglich auch in der Praxis zu leben. Dazu bedarf es nicht das Klischee- und Pseudo-Geplapper über &#8220;Einheit von Wort und Tat&#8221; a la SED von irgend wen&#8230;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;"> Herr Menzel wird ggf. einer Aufforderung in kommender Zeit sicher nicht ausweichen wollen, sich öffentlich klarer im Disput zu äußern. Vielleicht bei einer seiner Anfragen in der Stadtverordnetenversammlung &#8211; und dann die passende Antwort!  Dann wird es sich herausstellen….Vielleicht ist dann Herr Menzel in der Lage zu unterscheiden, was ein Demokrat und was ein Anarchist ist. Oder ist er auf der Suche nach Verlorenem. Ein guter Mensch hat mich da mal &#8220;aufgeklärt&#8221;&#8230;<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;">„Der Sozialismus war eigentlich eine Philosophie. Als solche ist er Manchem aber schwer vermittelbar und zu wenig missbrauchbar. Denn Philosophie bedeutet nun einmal, den Dingen auf den Grund zu gehen. Darum wurde er schnell in eine Religion umgewandelt. So konnte man ihn besser nutzen den Dingen nicht auf den Grund zu gehen, wegen des besseren Missbrauches.</p>
<p>Wichtig für jeden Nutzer einer Religion sind die Fundamentalisten eben dieser Religion. Denn sie halten die Zweifler in Schach. Damit diese treuen Gläubigen glücklich sind, brauchen sie ihre Tempel und Symbole. Denn darüber definieren sie ihre Identität. Diese kann bei ihnen nämlich nicht aus der eigenen Individualität wachsen. Denn Individualität ist ihr größter Feind.</p>
<p>Wenn nun die Religion zusammenbricht, dann bricht damit auch die Identität dieser Menschen zusammen. Das Einzige was ihnen bleibt sind Symbole und Tempel. Wenn man ihnen nun auch noch diese nimmt, dann geht man an ihr “Eingemachtes”. Denn ohne ihren Tempel haben sie Nichts mehr.</p>
<p>Wer einer Philosophie traut, hat einen offenen Blick. Wer an einem gescheiterten Glauben hängt, schaut verbiestert in die Welt.“</p>
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		<title>Es hat sich etwas verändert</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 21:31:23 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;">Seit einigen Tagen und rechtzeitig zum 06. Mai war ich nach einigen Wochen in Ungarn wieder in Strausberg. Warum rechtzeitig zum 06. Mai? Vor 20 Jahren am 06. Mai waren die ersten (und auch die letzten) demokratischen Kommunalwahlen in der ehemaligen DDR. Im Ergebnis dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="font-family: Calibri; font-size: small;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Seit einigen Tagen und rechtzeitig zum 06. Mai war ich nach einigen Wochen in Ungarn wieder in Strausberg. Warum rechtzeitig zum 06. Mai? Vor 20 Jahren am 06. Mai waren die ersten (und auch die letzten) demokratischen Kommunalwahlen in der ehemaligen DDR. Im Ergebnis dieser Wahlen wurde ich am 30. Mai 1990 von der Stadtverordnetenversammlung zum Bürgermeister gewählt. Meine Amtszeit von knapp 12 Jahren incl. der Wiederwahl 1993 ging bis zum 05. Mai 2002. Am darauf folgenden Tag kam mein Nachfolger, Bürgermeister a.D. Thierfeld, ins Amt. Seine Amtszeit von 8 Jahren ging folgerichtig bis zum 05. Mai 2010 weil er nicht wieder gewählt wurde.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Und was war nun an diesem 06. Mai so wichtig? An diesem Tag kam zum ersten Mal eine Frau in der Bürgermeister-Männerwelt als Bürgermeisterin in Strausberg ins Amt. Das wollte ich mir als Vor- Vorgänger nicht entgehen lassen zumal ich dafür einige &#8220;kleine Schräubchen gedreht&#8221; habe… Vor der regulären Stadtverordnetenversammlung fand also eine nette „Amtsende und Amtsbeginn – Zeremonie“ statt. Der ehemalige Kollege Nachfolger bekam von vielen Seiten viele nette und warme Worte und Dank. Der Abgesandte des Landrates, sein erster Beigeordneter, konnte sich vor Lob und Dank kaum bremsen und es entstand nicht nur bei mir der Eindruck, dass die Wahlniederlage dem Landrat und seiner durch SPD und LINKE gebündelten „Amtsstütze“-Kooperation  viel mehr zu schaffen macht und völlig ungelegen kam. Anders kann man die kleinen nicht so netten Pfeile vor und nach der Bürgermeisterwahl aus Richtung Seelow nicht deuten. Nun ist die Freude dieser Leute jetzt am Größten über eine Frau im Amt hier in Strausberg, so sagen sie es vor Mikrophon und Kamera…und sind ehrlich dabei??? Das ist die Kreide, die man frisst um wohl zu klingen!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Insgesamt waren die Verabschiedung und auch die Amtseinführung seitens der Stadt selbst sehr würdig und angemessen vorbereitet und durchgeführt worden.<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Nun ist sie im Amt und muss nun zeigen, dass eine Frau in der Bürgermeister-Männerwelt ihre Frau steht und die Verwaltung und Stadt führen kann. Gut 10 Tage ist sie im Amt und die Stadt steht noch…Sicher wird sie wie jeder in solchem Amt auch Fehler machen. Dann werden diejenigen ihre „Chance“ nutzen, die dann grinsend bemerken „haben wir doch eh gewusst“. Diese netten Mitmenschen wird man dann öffentlich rhetorisch auf die Schulter klopfen…</span></p>
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		<title>Ein neuer Oldieflieger entsteht</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 17:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Oldieflieger]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;">Die letzten drei Wochen habe ich zeitweise in meiner Werkstatt zugebracht. Nachdem die Klemm fertig war, wird sie jetzt oft geflogen und bereitet doch Freude am Fliegen. Jedenfalls höre ich viele freundliche Worte dazu.
Eine neue Herausforderung musste also her. Das Gegenstück zu meiner Fokker EIII [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="font-family: Calibri; font-size: small;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Die letzten drei Wochen habe ich zeitweise in meiner Werkstatt zugebracht. Nachdem die Klemm fertig war, wird sie jetzt oft geflogen und bereitet doch Freude am Fliegen. Jedenfalls höre ich viele freundliche Worte dazu.<br />
Eine neue Herausforderung musste also her. Das Gegenstück zu meiner Fokker EIII ging mir schon seit gut zwei Jahren nicht aus den Kopf – es ist die französische Nieuport N11. Dazu habe ich im Warbidforum einen Baubericht angefangen. Wer Interesse hat kann sich das auf dem Link anschauen. Fragen können natürlich auch gestellt werden oder man kommt zu mir in die Werkstatt. Einen Topf Kaffe habe ich immer da – bitte aber erst dann Anfang Mai wenn es damit weitergeht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><a href="http://www.warbirdforum.de/forum/thread.php?threadid=21048&amp;sid=180a9ff847927da051a43882d2e54ec0"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Link zum Warbirdforum und zur N11.</span></a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;"> </span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Viel Papier ist angekommen&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 22:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;">Einige Tage habe ich nun gewartet, einfach nur um zu „erleben“ dass sich eventuell jemand für seine „tolle Geschichte“ öffentlich bekennt oder, schon sehr sehr hoch erwartet, sich entschuldigt. Ich liege mit meiner Erwartung höchstwahrscheinlich meilenweit neben solchem Charakterzug. Treten, diffamieren ist nicht verlernt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="font-family: Calibri; font-size: small;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Einige Tage habe ich nun gewartet, einfach nur um zu „erleben“ dass sich eventuell jemand für seine „tolle Geschichte“ öffentlich bekennt oder, schon sehr sehr hoch erwartet, sich entschuldigt. Ich liege mit meiner Erwartung höchstwahrscheinlich meilenweit neben solchem Charakterzug. Treten, diffamieren ist nicht verlernt und dabei von der Öffentlichkeit ertappt, sofort strömt die volle Unschuldsbekundung einem entgegen. „Eigentlich nicht für die Öffentlichkeit“ als maximaler Hauch der versuchten Unschuld. Pervers…Inhaltlich haben die Ideologie – Genossen keine Probleme gehabt, außer einer der da meinte „eigentlich bin ich nicht so dafür“. Die Mähr vom Klub am See hatte ich ja vorige Woche noch einmal aufgegriffen und viele haben das gelesen.<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Dann hatte ich angestrengt versucht mich zu erinnern, wann in den letzten 20 Jahren die PDS oder die LINKE irgendeinen „Haushalt qualifiziert erstellt haben“. Mir fiel da überhaupt nichts ein. Zugegeben manches vergesse ich ja schon, ohne mit dem Alter zu kokettieren, aber es war auch auf den alten Unterlagen nichts davon zu entdecken. Auch im vergangenen Jahr hatten wir einen Haushaltsentwurf der Verwaltung, welcher in Fraktionen und Ausschüssen diskutiert, Änderungen beantragt und letztlich von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde. Wenn nun ganz kühn und ziemlich undemokratisch gemeint ist, dass die Stadtverordnetenversammlung eigentlich nur aus den Leuten der Linken besteht und dann weiter nichts, na dann… Eine diesbezügliche Anfrage unserer Fraktion genau dazu gab es schon mal.<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Zu meiner Zeit hatten wir zu jedem Haushalt der Jahre regelrechte Klausuren in der Verwaltung. Wir haben uns quasi eingeschlossen und so lange uns um den Haushalt innerhalb der Verwaltung gefetzt, bis wir einen Haushaltsentwurf hatten und quasi „weißer Rauch aufstieg“. Oft war der Haushalt im Entwurf nicht ausgeglichen, doch zur Beschlussfassung in der Stadtverordnetenversammlung war er es dann. Finanziell nicht leistbare Bestandteile fielen in der letzten Absprache der Kämmerin mit mir innerhalb weiniger Minuten „dem Rotstift zum Opfer“. Nur ausgeglichene Haushalte hatten die Chance der Genehmigung durch die Kommunalaufsicht und auf die finanzielle Beweglichkeit der Stadt. Diese „schnelle Ausgleichsmöglichkeit“ fiel auch schon mal einigen Stadtverordneten auf…In der Regel diskutierte die Stadtverordnetenversammlung viel länger um Hundesteuersatzungen als wie um die eigentliche Haushaltssatzung. Aufschrieben zu Zeiten der wortwörtlichen Protokollierung – viel Spaß.<br />
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<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Aber vielleicht gibt es ja doch einen richtig tollen Einfluss der LINKEN auf die „qualifizierten Haushalte der letzten Jahre“. Im Herbst des Jahres 2008 fingen die jetzige Legislatur und mein Wiedereinstieg in die Kommunalpolitik an. Was mir gleich auffiel und das mit einfacher Grundrechenart ohne hohem intellektuellen Anspruch – in der vorgehenden  Legislatur bis 2008 hat man wahrscheinlich mehrheitlich bei Investitionen Beschluss an Beschluss gefasst, so dass der Investitionsplan der Jahre bis 2011 mit etwa 10 Mio. Euro überzeichnet oder mit 10 Mio. Euro nicht gedeckt war. Das scheint das „qualifizierte“ Schinden um den Haushalt zu sein! Seit 2008 versuchen wir als Offene Fraktion gemeinsam mit der CDU der ungezügelten nicht finanzierbaren Geldverteilung entgegen zu treten. Investitionen ja – dort wo unbedingt nötig und auch das Geld „körperlich“ vorhanden ist. Das ist eine andere Qualität des Haushaltes wie wir meinen und es bringt uns allen nichts wenn weiter versucht wird, Potemkinsche Dörfer als Investitionen mit nicht gedeckter Haushaltsstelle populistisch unter die Bürger bringen zu wollen.<br />
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<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Heute kam viel Papier ins Haus, geschickt von der Stadtverwaltung, es ist der Haushaltsentwurf für das Jahr 2010 mit allen dazu gehörenden Anlagen. Auf keiner Seite fand ich einen Hinweis, dass die Unterlagen von den LINKEN erarbeitet, gezeichnet und verschickt wurden. Somit ist das ganze Gefasel zum „qualifizierten Haushalt“ in der „tollen Geschichte“ auch wirklich nur boshaftes, unwahres Gefasel – freundlich gesagt. Oder Derjenige hat schlichtweg keine Ahnung vom Haushalt und macht auf dicke Hose mit der Hoffnung „einige glauben es mir ja vielleicht“. Armer Geist…<br />
Übrigens hat Derjenige die Kämmerin im Beisein von vielen Stadtverordneten ausdrücklich gelobt für den „stadtdienlichen Ankauf“ der Liegenschaften Kita „Zwergenland“ und der Vereinsliegenschaften „Am Mühlenweg“. Gerade um die letztgenannte Vereinsliegenschaft haben sich mehrfach Mitglieder der Offenen Fraktion gemeinsam mit Vereinen bemüht. Einfach nur Protokolle der Stadtverordnetenversammlung und der Ausschüsse oder öffentliche Antworten des Bürgermeisters  lesen, das hilft weiter bei Interesse. Dieses obengenannte Lob liest sich dennoch in der „tollen Geschichte“ ganz anders, wirklich ganz anders…<br />
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<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="line-height: 115%; font-family: &amp;amp;amp; font-size: 12pt;">Jetzt ziehe unter der ganzen Angelegenheit einen Schlussstrich und gehe hier nicht auf den aufgetischten Quatsch von &#8220;neoliberal&#8221; ein. Das ist eine andere Geschichte. Auf irgendwelchen Kontakt oder Konversation kann ich meiner Selbstachtung wegen gern in Zukunft verzichten. Nun werde ich den Rest des Monats an anderer Stelle in Europa sein, vielleicht schreibe ich von dort etwas. Anfang Mai wieder zurück ist dann Stadtverordnetenversammlung mit dem Amtsantritt der neuen Bürgermeisterin. Ich bin gespannt darauf, wer die meiste „Kreide gefressen“ hat. Es war bisher immer so…<br />
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