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Am 12. März berät der Sozialausschuss

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 Die meisten Stadtverordneten sagen, das ist der Ausschuss mit dem langen Namen, für mich ist es nach wie vor der Sozialausschuss.

Auf Antrag unserer Fraktion findet diese Sitzung in der Kita „Spatzennest“ hier in der Hegermühle statt. Diese Kita steht im Sanierungsbedarf gleichfalls sehr weit vorn und der Ausschuss will sich einen Eindruck auch davon verschaffen. Diese Kita befindet sich in einem schon immer vorhandenen sozialen Brennpunkt, in einem „Tiegel“ der eine vielfältige Mischung hat, meist wohnen hier Leute denen es nicht so besonders geht. Eine hohe Arbeitslosigkeit unter den Eltern darf ja nun überhaupt nicht dazu führen, dass die zu betreuenden Kinder keinen Anspruch auf Zuwendung haben und die Probleme “hinten runter fallen”. Die Eltern und ihre Kinder sind Bürger dieser Stadt und haben einen Anspruch, dass sich die Kommunalpolitik um ihre Fragen und Probleme kümmert.

Da ist’s nichts mit mal so einer schnellfüßigen Bemerkung “dann gibt es ja noch Tagesmütter und dann soll’s irgendwie gehen”. Unter den Eltern wird es bestimmt nicht viele geben, die sich überhaupt eine Tagesmutter leisten können. Ich persönlich habe Hochachtung vor Tagesmütter, waren wir doch selbst mal als junge Familie vor 40 Jahren auf eine angewiesen. Das wäre aber eine andere Geschichte.

Es reicht eben nicht aus, wenn alle 5 Jahre die verschiedenen Mandatsträger der Stadt „rechtzeitig“ vor den Wahlen ihre Stände und Schirme in der Hegermühle aufstellen und eine Agit-Prop-Schau vorführen nach dem Motte „ Wählt uns, wir sind mehr für Euch wie die anderen“!

An diese Geschichten glaubt niemand mehr hier bei uns in der Hegermühle. Selbst eine Bürgerverein, allerdings einer ohne Bürger, vermag an dieser Situation nichts ändern.

Was ich auf der Tagesordnung für morgen vermisse, ist ein nicht nur aus meiner Sicht ganz wichtiger Punkt, die Aus- und Bewertung der Probleme des Klubs in der Vorstadt. Falls gedacht wurde, dass der MOZ-Artikel, dass ein Klub keine Wohnstube sei, der Wahrheit letzter Schluss sein soll, dann irrt man und ist dabei, einige an der Klärung der leidigen Angelegenheit interessierte Stadtverordnete und Sachkundige Einwohner „einlullen“ zu wollen. Da helfen auch keine anonymen Kommentare des letzten von mir zu diesem Thema geschriebenen Berichts, das Problem wird öffentlich bis zur endgültigen Klärung behandelt. Das heißt auch, dass der Öffentlichkeit die Fotos vom Chaos zugänglich gemacht werden – der Wahrheit halber.

Ansonsten behandelt der Ausschuss auch das Thema Kinderland in der gleichen Umfänglichkeit wie der Bauauschuss und ich bin auf das Votum gespannt. Also meine öffentlichen Bewertungen zu diesen oder anderen Themen gehen weiter, ich hoffe nur, dass recht viele Eltern der Kita „Spatzennest“ als Gäste zur Ausschusssitzung anwesend sind, es wäre hilfreich für zukünftige Argumentationen.

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