Dann muss man eben einen Ausweg suchen, ein anderes Grundstück…

 

 

Wegen einer möglichen Ansiedelung eines Rossmann Marktes in der Hegermühle „Am Annatal“ hat es im Bauausschuss eine mehrheitliche Zustimmung gegeben, dem Investor des Fachmarktes das erforderliche Grundstück zu verkaufen. Das Grundstück gehört der Stadt. Die “BAB” hat auch aktuell dazu berichtet. Der Finanzausschuss hat auf seiner Beratung am Mittwoch voriger Woche sich mehrheitlich??? gegen einen Verkauf ausgesprochen. Gestern tagte der Hauptausschuss und behandelte auch diese Vorlage. Anwesend waren die Vertreter vom Wirtschaftsbeirat und vom Gewerbeverein. Die Vorlage bekam auch im Hauptausschuss keine Mehrheit, dafür bekamen einige Mitglieder des Hauptausschusses einen Händedruck, vielleicht als Geste des Dankes, von der Vorsitzenden des Wirtschaftsbeirates.

Die Begründung war die, dass der bestehende Rossmann Markt in der Innenstadt nicht gefährdet werden sollte. Obwohl in Deutschland Gewerbe- und Niederlassungsfreiheit gesetzlich garantiert sind, wird über Politik, auch Kommunalpolitik, ungeniert Einfluss genommen, Konkurrenzen zu verhindern. Doch diesmal wäre es noch nicht einmal Konkurrenz gewesen, weil der Betreiber des Fachmarktes in der Innenstadt einen weiteren im Wohngebiet Hegermühle bauen wollte, weil auch Aldi in der Hegermühle wohl nur bleiben will, wenn Rossman hier hin kommt.

Da steckt wohl mehr dahinter, eine solche Entwicklung für die Hegermühle, dem größten Wohngebiet von Strausberg, zu verhindern – zumindest zu wollen. Aber irgendwann demnächst kommen ziemlich die gleichen Akteure und vergießen kübelweise Krokodilstränen quasi , “wie man sich doch für die Entwicklung der Hegermühle politisch schinden möchte”. Haben die es noch nichts gemerkt? Die Hegermühle dankt es dem Politgeplapper schon seit Jahren zu Wahlzeiten mit der niedrigsten Wahlbeteiligung in der Stadt, weil unmittelbar nach dem PolitBlabla absolute Ruhe bei den Politikern einkehrt und man gewinnt den Eindruck, dass man einfach vergessen hat wo überhaupt das Wohngebiet Hegermühle in der Stadt liegt – nicht im Norden mit Nordheimbund und Politlobby der halben Stadtverordnetenversammlung, aber auch nicht ganz im Süden mit einem Bürgerbund fast ohne Bürger, die Wenigen laufen auch noch fast alle der gleichen Fahne nach…, und ohne irgendwelche erkennbare Politlobby der Stadtverordnetenversammlung.

Demnächst sind ja wieder Wahlen und meine Prognose ist 30% MinusX Beteiligung, mehr wäre eine tolle Verwunderung, dass am 27. September noch weniger für sich “schindende” Politikpromis an Zustimmung herauskommt. Dank und Anerkennung durch das Wahlvolk der Hegermühle! Es ist ganz einfach – wenn Ihr uns nicht mögt dann mögen wir Euch auch nicht! Aber das macht ja letztlich nichts, es ist die Eigenart jeder Wahl, dass irgendwie ALLE trotz möglicher Verluste, auch Vertrauensverlust, doch sich irgendwie zu Sieger sind für die nächsten Jahre erklären.

Ich gehe davon aus, dass es dem Investor gelingen wird, ein anderes passendes Grundstück und ohne Hilfe der Stadt im Bereich des Wohngebietes Hegermühle zu finden schon allein, dass Aldi bleibt.  Bei der Findung würde ich gern behilflich sein.

8 comments to Dann muss man eben einen Ausweg suchen, ein anderes Grundstück…

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  • ixy

    Ich fand es auch komisch, warum in den anderen Ausschüssen der Verkauf des Grundstücks abgelehnt wurde.
    Wenn Rossmann in der Hegermühle bauen und investieren! will, warum denn nicht?

    Wer hier das Argument anführt, dass dann ja in der Innenstadt das Rossmann-Geschäft geschlossen würde, denkt zu kurz.
    Wenn es in der Großen Straße unwirtschaftlich wird, dann schließt der Laden da so oder so. Warum soll man dann politisch verhindern wollen, dass der Betreiber an einem für ihn wahrscheinlich lukrativeren Standort neu anfängt und Geld hineinsteckt?

  • “Obwohl in Deutschland Gewerbe- und Niederlassungsfreiheit gesetzlich garantiert sind…”

    Nur weil Dinge in Deutschland gesetzlich garantiert sind, müssen sie in Strausberg noch lange nicht gelten. Denn offensichtlich ist dort die Auffassung noch sehr weit verbreitet, dass in Bezug auf das Gewerbe “die Stadt” alleinige Richtlinenkompetenz besitzt. Da spiegeln die genannten Stadtverordneten durchaus einen (nicht unerheblichen) Teil der (vor allen älteren) Einwohner und auch einiger Gewerbetreibender wieder.
    Sei es bei den anderen anerzogenes Denken einer vormaligen Zeit, so ist es bei den Zweiten der Glaube, lästige Konkurenz zu verhindern. Beides ist dumm und falsch. Wohin es führt kann man am Stadtbild ablesen.

    Was das Wohngebiet Hegermühle betrifft, so kann man dort schon von einer Getthoisierung sprechen. Den meisten Bewohnern dieses Wohngebietes dürfte die Stadt Strausberg genauso interessiern, wie sich die Honoratioren der Stadt für sie interessiern. Da dort eher weniger bis nichts Lukratives (Grundstücke, Immobilien, Bauaufträge, einträgliche Pachtangelegenheiten, öffentlich bezahlte Posten), an die üblichen Seilschaften zu verteilen ist, spielt das Gebiet in der Kommunalpolitik auch keine wirkliche Rolle. Was also interessieren Wählerstimmen? Die wirklichen “Triebfedern” der Strausberger Politik liegen doch an anderen Stellen.

    • admin

      Zu den wo anders liegenden “Triebfedern” gebe ich Ihnen Recht. Ich werde demnächst, bevor ich einige Wochen nach Ungarn entweiche um den Kopf frei zu bekommen, eine Artikel dazu schreiben. Dann haben die sich angesprochen Fühlenden Zeit bis ich zurück bin, um die Messer zu schleifen.

    • Sarebbe stato più coerente per lo Stato che rappresenta la Ministra sè non avesse firmato questa convenzione cosi discriminante e palesemente incostituzionale.P.S. Non sarebbe discriminante se dopo diverse Donne nel prossimo Governo al Ministero delle Pari Opportunità ci sia un Uomo non fosse altro che nel rispetto del nome appunto “pari opportunutà”.

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