Einige Nachbarn von mir waren heute Sonntagmorgen so richtig aus dem Häuschen und meinten, ich solle mir die „Eröffnung vom Sommertheater“ doch mal anschauen. Ich wusste nicht was sie meinten und ging mal zum Nachschauen. Ich habe mir ja ordentlich die Augen gerieben – soviel Plakate nur in der Hegermühle habe ich das letzte Mal gesehen, als ein Zirkus in Strausberg gastierte. Falls bei den Stadtwerken einmal das Zählen der Licht- und Fahrleitungsmaste beginnt, nicht verzagen sondern sich nach der Anzahl der rotwuchernden Plakate erkundigen!
Die sind fast heuschreckenhaft über uns gekommen…nein es ist nicht nur die Hegermühle beglückt, die ganze Stadt hat das zweifelhafte Glück der Erdrückung. Womit haben wir das eigentlich verdient? Ich meine das natürlich im positiven Sinne – na was denn sonst! Wer aufmerksam so die Straße bis in die Stadt entlang fährt wird feststellen, dass die Masten im Wohnbereich einer „fraktionären Stütze“ der Bewerberin von der Veredelung ausgespart blieben. Absicht oder Zufall?
Nein, das hat aus meiner Sicht mit Pietät nichts mehr zu tun. Da ist es völlig egal ob man ein Privatgrundstück einfach mal so mit „okkupiert“.
Das Delikate gerade bei unserem hiesigen Parkplatz ist das, dass die Plakate genau in die Stelle angebracht wurden wo ein möglicher Rossmann-Markt gebaut werden könnte, aber das Konterfei auf diesem Plakat genau das mit verhindern will – so ist es öffentlich gesagt!
Ich hoffe nur, dass es den Straßenbahnfahren dann bis zur Haltestelle Lustgarten nicht in den Augen flimmert von den vielen der Straßenbahn doch recht nahen roten Plakaten. So kann sich auch etwas einprägen!
Hier ist nur eine kurze Parkdauer möglich- Privat
Ja so ist das mit den Kreuzen am Wahltag….. Diese aggressive Wahlwerbekampagne der SPD ging nun nach der Wahl gesehen,krachend voll in die Hose. Ich bin nur erstaunt gewesen, dass sich der SPD Bundestagskandidat auf dieses Niveau begeben hat. Den Bürger debil da stehen zu lassen wie in der Werbung, nach dem Motto wenn ich 100 mal sehe wie toll der Kaffee schmeckt dann kaufe ich ihn auch. Diese Plakatiererei ist vielleicht eine logistische Leistung gewesen, aber trägt sonst für mich schon fast stalinistisch personenkultverdächtige Züge.Solche Massenplakatierungen kennt man sonst nur von anderen Parteien, die meistens inhaltslos mit Parolen am linken und rechten Rand der Gesellschaft fischen. Die Quittung kam am Sonntag, und in der SVV sollte überlegt werden ob man nicht wie andere Gemeinden eine Grenze setzt pro Partei / Bewerber eine bestimmte Anzahl von Plakaten anbringen zu dürfen. Warum in der SVV ? Weil es in der Verwaltung sicher keinen gibt der irgendeinen Paragrafen dazu findet, und diesen vielleicht umsetzt. Es könnte ja Diskussionen geben.
[...] da bin ich echt gespannt, ob sich das massive Auftreten der SPD hier im Umkreis gelohnt hat, oder, wie bereits aus Leserzuschriften diverser Zeitungen zu entnehmen war, der Bürger einfach [...]
Es hat schon etwas Verzweifeltes, wenn man diese Plakatflut in Strausberg und Umgebung sieht. Wo den Parteien und dieser im Besonderen die Inhalte und Standpunkte verloren gegangen sind, versucht man es mit der Holzhammertaktik. Es ist die blanke Angst um das warme Pöstchen.
Was die üblichen Strausberger “Rücksichtnahmen” betrifft, nun die gehören einfach dazu. Im Gegenteil, ein Ausbleiben dieser Strausbergereien würden mir verdächtig vorkommen.
Pikant ist natürlich, dass man gerade die Hegermühle so schön zugepflastert hat. Die Probleme der dortigen Bewohner sind nicht die der Frau Dr. Bock. Deren Stimmen will sie aber trotzdem haben.
An der Straßenbahnführung gibt es keine Plakate mehr.
Gott sei Dank ziehen die ersten Mitbewerber nach, so dass das etwas Abwechslung in die rote Farbe kommt. Die besten Plätze, ganz oben, sind leider schon vergeben.
Ich kann mich den Eindrucks nicht erwehren, dass die Verantwortlichen der Strausberger Eisenbahn mit einem Aufsichtsratsmitglied der Stadtwerke GmbH (aus verständlichen Gründen) nicht so streng umgehen wollen, wie in der Vergangenheit mit anderen.
Der Verwaltung scheint es nach meiner Wahrnehmung auch Recht zu sein, dass die SVV Sommerpause hat und es somit keine Nachfragen in den Ausschuss- und Stadtverordnetensitzungen geben kann.
Für mich bleibt als Fazit: “Frechheit siegt”.
Komischerweise bin ich nicht überrascht.
Ich habe bereits mit dem Geschäftsführer Kontakt gehabt und der hat mir bestätigt, dass immer noch die Zahl 100 Plakate pro Mandatsträger gilt, das für das ganze Stadtgebiet und nur Lichtmasten. Wie die Werber darauf reagieren weiß er nicht, aber er stellt keine Leute ab um die eigentliche Ordnung in der Unordnung herzustellen. Das sei Sache des Mandatsträgers.
Mich wundert nur, dass andere Akteure noch so “zahm” sind!
Für mich ist nur die Überraschung, das es der Verwaltung und der Geschäftsführung der Strausberger Eisenbahn,egal ist und nicht sonderlich stört das sich Plakate im Kreisel und auch auf der Seite der Straßenbahnführung befinden. Mir ist aus der Vergangenheit bekannt, das eine andere Partei ihre Plakate abnehmen musste weil diese den Verkehr und die Sicht der Straßenbahnfahrer behinderten. Man konnte damals sogar die Verwaltungs und Eisenbahngesetzte zitieren. Wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Ein Schelm der Böses dabei denkt.