Flugplatzmuseum

Im Jahr 2006 jährte sich zum 70sten Mal die Inbetriebnahme des Strausberger Flugplatzes. Abgesehen davon dass der Platz die meiste Zeit seines Bestehens eine militärische Basis war, gab es auch am Platz als auch in unmittelbarer Nähe zum jetzigen Flugplatz Segelfliegen. p1020189_0
Darüber zu Schreiben reizt schon, aber es gibt ein tolles Buch von H. Bukowski über den Flugplatz und seine Geschichte. Da kann jeder der will nachlesen.
Für den Jahrestag im Mai 2006 hatte sich der Geschäftsführer vorgenommen, an einem neuen Standort ein Gebäude für das bereits bestehende Flugplatzmuseum zu errichten mit der Absicht, dass Mitte 2006 dort am neuen Standort im neuen Gebäude, gegenüber dem Tower, ein neu gestaltetes Museum eröffnet wird. p1020187_0
Ich bot an, einige vorhandene Exponate, bislang Leihgabe an das bisherige Museum, für den Fundus zur Verfügung zu stellen wie ein “Grunau Baby” und ein “Shohaj”. bild122 Weiter entstand noch Überlegungen das Vorhaben, einen Segler-Oldie im Maßstab 1:3 zu bauen, um im Museum präsentiert zu werden. Es sollte ein Modell werden, wo das Original in den frühen Jahren in Strausberg oder Umgebung geflogen war. bild128
So entstand ab Sommer 2005 bis zum Jahresende 2005, im Weiteren noch zwei Modelle bis zum Frühjahr 2006 für das Projekt “Hols der Teufel”. bild120 dscf0404.jpg Das ist kein verzweifelter Aufschrei sondern der Name des Seglers, damals konstruiert von Hans Jacobs.Eigentlich entstanden insgesamt drei Modell dieser Größe. Ein Modell ist beim Transport erheblich beschädigt worden, eine Generalreparatur war die Konsequenz, dabei wurden zwei neue Modelle quasi abgekupfert. Auch das Exponat im Flugplatzmuseum ist flugfähig, es fehlt lediglich der Fernsteuerempfänger. markt-003.jpg mus2

Im Laufe der weiteren Jahre kamen viele Exponate zum Fundus des Museums hinzu. Auch wurde regelmäßig von dem Museum verbundenen Historikern über das Museum in verschiedenster Art berichtet – so auch Dr. Apel. mus3
Nach längerer Zeit wurde dann im Herbst 2012 zur Gründungsversammlung eines Fördervereines des “Flugplatzmuseum” eingeladen und der Förderverein gründete sich.
Neben den regelmäßig stattfindenden Führungen von interessierten Besuchern wurde auch gedacht an Menschen der Geschichte im Verhältnis zu Strausberg und zum Fliegen.
Es wurde eine Gedenktafel im Beisein des Landrates und der Bürgermeisterin sowie des Geschäftsführers vom Flugplatz auf Einladung des Vereinsvorsitzenden für den Strausberger Flugpionier Felix Schulz in würdiger Form mit Anmerkungen der Erinnerung an Felix Schulz enthüllt. mus1

Im Dezember 2013 ergab sich für den Förderverein die Gelegenheit einen einigermaßen erhaltenen, beim Starten durch folgenden Überschlag verunglückten Doppeldecker Antonow AN-2 anzuschaffen. Ziel ist es, diesen jetzt ziemlich in seine Segmente demontierten Doppeldecker wieder als nicht fliegbares Flugzeug für den Fundus des Museums herzurichten. Das wird viel Arbeit und zumindest auch genau so viel Geld erfordern. Die Vereinsmitglieder sind aber dennoch optimistisch.

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